Kirchenwahl 2013 live

Berichterstattung zur Kirchenwahl in Württemberg

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01:29 - Das vorläufige Wahlergebnis steht fest

Das vorläufige Wahlergebnis steht fest [Foto: EMH]

Ein spannender Wahlabend geht zu Ende – ein großes Dankeschön an alle Kandidierenden! Und an alle Wählerinnen und Wähler. Zur Synodalwahl: Die Wahlbeteiligung lag bei rund 24 Prozent. Im Vergleich zur letzten Wahl hat die „Lebendige Gemeinde“ (-1) leicht eingebüßt, die „Offene Kirche“ (+5) hinzugewonnen. „Evangelium und Kirche“ (-3) sowie „Kirche für morgen“ (-2) bekommen weniger Sitze als in der vergangenen Wahlperiode. Weitere Analysen dann morgen um 11:00 Uhr bei der Pressekonferenz mit Landesbischof und Gesprächskreisvertretern. Offiziell werden die Ergebnisse am kommenden Sonntag in den Gottesdiensten bekannt gegeben, dann beginnt die Einspruchsfrist. Die neue Landessynode konstituiert sich am 22. Februar 2014 in Stuttgart.

01:18 - Der Wahlkreis 12 Crailsheim, Blaufelden, Weikersheim ist ausgezählt

Gewählt sind:

Laien:
Dr. Martina Klärle (Offene Kirche) mit 10.456 Stimmen

Fritz Deitigsmann (Lebendige Gemeinde) mit 14.697 Stimmen

Theologe:
Siegfried Jahn (Lebendige Gemeinde) mit 6.231 Stimmen

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00:58 - Der Wahlkreis 11 Künzelsau, Schwäbisch Hall, Gaildorf ist ausgezählt

Gewählt sind:

Laien:
Margarete Mühlbauer (Evangelium und Kirche) mit 9.965 Stimmen

Andrea Bleher (Lebendige Gemeinde) mit 12.047 Stimmen

Theologe:
Kurt Schatz (Evangelium und Kirche) mit 5.026 Stimmen

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00:36 - Der Wahlkreis 5 Esslingen, Bernhausen ist ausgezählt

Gewählt sind:

Laien:
Ulrike Sämann (Offene Kirche) mit 13.982 Stimmen

Gabriele Reiher (Lebendige Gemeinde) mit 16.768 Stimmen

Martin Allmendinger (Kirche für morgen) mit 17.282 Stimmen

Theologen:
Peter Schaal-Ahlers (Evangelium und Kirche) mit 13.950 Stimmen

Tobias Geiger (Lebendige Gemeinde) mit 15.447 Stimmen

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00:32 - Der Wahlkreis 10 Weinsberg, Neuenstadt, Öhringen ist ausgezählt

Gewählt sind:

Laien:
Renate Schimmel (Evangelium und Kirche) mit 10.960 Stimmen

Moritz Wildermuth (Offene Kirche) mit 7.845 Stimmen

Hans Leitlein (Lebendige Gemeinde) mit 13.526 Stimmen

Theologe:
Walter Keppler (Lebendige Gemeinde) mit 9.418 Stimmen

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00:27 - Der Wahlkreis 01 Stuttgart ist ausgezählt

Gewählt sind:

Laien:
Peter Reif (Offene Kirche) mit 14.992 Stimmen

Amelie Hödl (Offene Kirche) mit 16.755 Stimmen

Brigitte Lösch (Offene Kirche) mit 17.337 Stimmen

Dieter Abrell (Lebendige Gemeinde) mit 10.376 Stimmen

Prisca Steeb (Lebendige Gemeinde) mit 13.747 Stimmen

Theologen:
Dr. Karl Hardecker (Offene Kirche) mit 19.651 Stimmen

Franziska Stocker-Schwarz (Lebendige Gemeinde) mit 13.448 Stimmen

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00:14 - Der Wahlkreis 4 Ludwigsburg, Marbach ist ausgezählt

Gewählt sind:

Laien:
Eberhard Daferner (Evangelium und Kirche) mit 13.057 Stimmen

Angelika Herrmann (Offene Kirche) mit 17.202 Stimmen

Michael Fritz (Lebendige Gemeinde) mit 12.319 Stimmen

Theologin:
Kerstin Vogel-Hinrichs (Offene Kirche) mit 11.803 Stimmen

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00:09 - Ein Historischer Augenblick: 1000 Facebook Likes

1000 Facebook Likes [Foto: EMH]

Zur Kirchenwahl am 1. Dezember berichtet elk-wue neben dem Liveticker auch auf Facebook und Twitter. Die Resonanz ist beachtlich: Seit Sonntagmorgen hat der Facebook-Account der Evangelischen Landeskirche in Württemberg ca. 200 Likes mehr und hat damit die 1000er Marke geknackt. Auch der Twitter-Account kann sich bislang über ca. 40 neue Follower freuen. Vielen Dank!

00:08 - Der Wahlkreis 23 Reutlingen ist ausgezählt

Gewählt sind:

Laien:
Dr. Martin Plümicke (Offene Kirche) mit 7.237 Stimmen

Rudolf Heß (Lebendige Gemeinde) mit 11.663 Stimmen

Theologe:
Johannes Eißler (Evangelium und Kirche) mit 6.796 Stimmen

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00:03 - Der Wahlkreis 15 Aalen, Heidenheim ist ausgezählt

Gewählt sind:

Laien:
Eva Glock (Evangelium und Kirche) mit 8.088 Stimmen

Dr. Waltraud Bretzger (Offene Kirche) mit 7.647 Stimmen

Theologen:
Dr. Harry Jungbauer (Evangelium und Kirche) mit 10.188 Stimmen

Iris Carina Kettinger (Offene Kirche) mit 11.210 Stimmen

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23:57 - Der Wahlkreis 26 Ravensburg, Biberach ist ausgezählt

Gewählt sind:

Laien:
Jutta Henrich (Offene Kirche) mit 8.345 Stimmen

Edeltraud Stetter (Lebendige Gemeinde) mit 10.036 Stimmen

Theologen:
Hellger Koepff (Offene Kirche) mit 11.447 Stimmen

Heiko Bräuning (Lebendige Gemeinde) mit 10.913 Stimmen

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23:52 - Der Wahlkreis 13 Waiblingen, Backnang ist ausgezählt

Gewählt sind:

Laien:
Sigrid Erbes-Bürkle (Evangelium und Kirche) mit 14.453 Stimmen

Inge Schneider (Lebendige Gemeinde) mit 15.654 Stimmen

Willi Beck (Kirche für morgen) mit 13.370 Stimmen

Theologen:
Wilfried Braun (Evangelium und Kirche) mit 14.851 Stimmen

Christof Mosebach (Lebendige Gemeinde) mit 12.432 Stimmen

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23:44 - Der Wahlkreis 20 Nagold, Calw, Neuenbürg ist ausgezählt

Gewählt sind:

Laien:
Götz Kanzleiter (Kirche für morgen) mit 11.695 Stimmen

Martin Wurster (Lebendige Gemeinde) mit 14.873 Stimmen

Anja Holland (Lebendige Gemeinde) mit 15.917 Stimmen

Theologe:
Ralf Albrecht (Lebendige Gemeinde) mit 10.491 Stimmen

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23:39 - Der Wahlkreis 16, Göppingen, Geislingen ist ausgezählt

Gewählt sind:

Laien:
Anita Gröh (Offene Kirche) mit 10.852 Stimmen

Werner Stepanek (Offene Kirche) mit 12.058 Stimmen

Beate Keller (Lebendige Gemeinde) mit 13.680 Stimmen

Theologe:
Michael Schneider (Lebendige Gemeinde) mit 8.214 Stimmen

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23:36 - Der Wahlkreis 18 Böblingen, Herrenberg ist ausgezählt

Gewählt sind:

Laien:
Florian Wahl (Offene Kirche) mit 11.293 Stimmen

Tabea Dölker (Lebendige Gemeinde) mit 17.830 Stimmen

Elisabeth Kenntner-Scheible (Evangelium und Kirche) mit 11.287 Stimmen

Theologe:
Thomas Wingert (Lebendige Gemeinde) mit 8.617 Stimmen

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23:32 - Der Wahlkreis 21 Tuttlingen, Balingen ist ausgezählt

Gewählt sind:

Laien:
Isabelle Willig (Evangelium und Kirche) mit 14.312 Stimmen

Werner Pichorner (Offene Kirche) mit 11.278 Stimmen

Dr. Ulrike Mehne (Lebendige Gemeinde) mit 12.643 Stimmen

Theologin und Theologe:
Christina Reichle (Evangelium und Kirche) mit 12.809 Stimmen

Philippus Maier (Lebendige Gemeinde) mit 12.335 Stimmen

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23:24 - Der Wahlkreis 07 Vaihingen/Enz, Mühlacker ist ausgezählt

Gewählt sind:

Laien:
Ulrich Hirsch (Lebendige Gemeinde) mit 9.091 Stimmen

Dorothee Knappenberger (Lebendige Gemeinde) mit 10.069 Stimmen

Theologe:
Hans Veit (Lebendige Gemeinde) mit 7.784 Stimmen

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23:13 - Das Wahlteam im Oberkirchenrat bei der Arbeit

Das Wahlteam prüft jedes einkommende Ergebnis genau [Foto: EMH]

Bevor ein Wahlergebnis veröffentlicht wird, ist genaues Prüfen angesagt. Das Wahlteam im Oberkirchenrat bei der Arbeit.

23:11 - Der Wahlkreis 19 Freudenstadt, Sulz ist ausgezählt

Gewählt sind:

Laien:
Rolf Wörner (Offene Kirche) mit 9.774 Stimmen

Erwin Burkhardt (Lebendige Gemeinde) mit 8.191 Stimmen

Theologe:
Werner Trick (Lebendige Gemeinde) mit 10.572 Stimmen

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23:05 - Der Wahlkreis 08 Besigheim, Brackenheim ist ausgezählt

Gewählt sind:

Laien:
Christiane Mörk (Offene Kirche) mit 10.915 Stimmen

Matthias Böhler (Kirche für morgen) mit 12.202 Stimmen

Theologe:
Andreas Wündisch (Evangelium und Kirche) mit 10.912 Stimmen

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22:59 - Der Wahlkreis 09 Heilbronn ist ausgezählt

Gewählt sind:

Laien:
Rainer Hinderer (Offene Kirche) mit 10.078 Stimmen

Frieder Veigel (Lebendige Gemeinde) mit 5.307 Stimmen

Theologin:
Dr. Heidi Buch (Offene Kirche) mit 5.373 Stimmen

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22:53 - Der Wahlkreis 24 Urach, Münsingen ist ausgezählt

Gewählt sind:

Laien:
Markus Mörike (Offene Kirche) mit 10.354 Stimmen

Kai Münzing (Kirche für morgen) mit 8.464 Stimmen

Theologin:
Maike Sachs (Lebendige Gemeinde) mit 7.812 Stimmen

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22:47 - Der Wahlkreis 17 Kirchheim/Teck, Nürtingen ist ausgezählt

Gewählt sind:

Laien:
Robby Höschele (Offene Kirche) mit 14.110 Stimmen

Cornelia Aldinger (Lebendige Gemeinde) mit 10.082 Stimmen

Markus Münzenmayer (Sonstige) mit 10.068

Theologin:
Elke Dangelmaier-Vincon (Offene Kirche) mit 7.598 Stimmen

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22:33 - Der Wahlkreis 06 Leonberg, Ditzingen ist ausgezählt

Gewählt sind:

Laien:
Angelika Klingel (Offene Kirche) mit 12.958 Stimmen

Ute Mayer (Lebendige Gemeinde) mit 10.957 Stimmen

Theologe:
Matthias Hanßmann (Lebendige Gemeinde) mit 5.836 Stimmen

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22:15 - Der Wahlkreis 22 Tübingen ist ausgezählt

Gewählt sind:

Laien:
Dr. Harald Kretschmer (Offene Kirche) mit 13.255 Stimmen

Horst Haar (Lebendige Gemeinde) mit 10.963 Stimmen

Theologe:
Dr. Martin Brändl (Lebendige Gemeinde) mit 8.729 Stimmen

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22:00 - Der Wahlkreis 14 Schorndorf, Schwäbisch Gmünd ist ausgezählt

Gewählt sind:

Laien:
Ruth Bauer (Offene Kirche) mit 14.233 Stimmen

Petra Wolf (Lebendige Gemeinde) mit 14.102 Stimmen

Theologin:
Dr. Viola Schrenk (Offene Kirche) mit 6.619 Stimmen

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21:52 - Der Wahlkreis 25 Ulm, Blaubeuren ist ausgezählt

Das erste Wahlergebnis ist da [Foto: EMH]

Gewählt sind:

Laien:
Dr. Carola Hoffmann-Richter (Offene Kirche) mit 10.478 Stimmen

Renate Wittlinger (Lebendige Gemeinde) mit 11.878 Stimmen

Theologe:
Ernst-Wilhelm Gohl (Evangelium und Kirche) mit 9.600 Stimmen

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21:46 - Warten, warten, warten...

Warten ist eine nicht ganz einfache Tugend, vor allem an einem Wahlabend wie diesem. Wir haben uns unter den Besuchern im Oberkirchenrat nach ihren Erfahrungen mit dem Warten umgehört.

21:33 - Warten und Zittern

Kerstin U. Schmidt kandidiert nicht mehr für die Synode. Vor sechs Jahren aber war sie auch hier im Oberkirchenrat. Und hat gezittert, ob sie in die Synode gewählt wird oder nicht. Sie erinnert sich noch gut an die Zeit bevor die ersten Ergebnisse kommen:

Kerstin U. Schmidt [Foto: EMH]

Kerstin U. Schmidt: Man ist aufgeregt! Es hat ja eine große Auswirkung auf das eigene Leben, ob man in die Synode kommt oder nicht. Was macht das mit meinem Leben, wenn ich ungefähr 30 Tage im Jahr für die Synodenarbeit aufbringen muss? Das schlimmste ist: Man hat es halt nicht im Griff. Irgendwie ist man da so hilflos.

21:23 - Vom Kreuz bis zum Endergebnis

Die Wahlergebnisse lassen immer noch auf sich warten. Wahlleiter Christian Schuler erklärt uns, welchen Weg die einzelne Stimme bis zum Oberkirchenrat geht.

21:13 - Der Wahlkampf ist vorbei! Ein Rückblick.

Ein Jahr lang haben sie um Wählerstimmen für die Landessynode gekämpft. Wie sie die Wahlzeit erlebt haben, verraten Kandidaten der einzelnen Gesprächskreise hier in unserem Video.

21:02 - Langer Abend! Lange Nacht?

Im evangelischen Württemberg, aber auch und vor allem im Oberkirchenrat, warten die Interessierten auf die Kirchenwahlergebnisse. Eine Umfrage, wie lange die Leute in der Gänsheide auszuhalten gedenken.

20:52 - Landesbischof wünscht sich Wahlbeteiligung von 25 Prozent

Noch ist die Kirchenwahl nicht ausgezählt, aber Landesbischof Frank Otfried July gibt schonmal sein Wunschergebnis bekannt: eine Wahlbeteiligung von 25 Prozent. Außerdem nimmt er Stellung dazu, wie er sich die Zusammenarbeit mit der neuen Landessynode vorstellt.

Landesbischof Frank Otfried July [Foto: EMH]

elk-wue.de: Welche Themen sind – Ihrer Einschätzung nach - für die neu gewählte Landessynode besonders wichtig?
Bischof July:
Wir wollen als Kirche weiter in die Gesellschaft hineinwirken und Impulse geben, Lebenshilfe leisten und für die Menschen da sein. Auch für die, die bisher nicht so dabei sind. Wir müssen uns überlegen, wie wir aus unserem christlichen Glauben heraus auch diesen Menschen Orientierung geben können. Und wir müssen uns auch mit der landeskirchlichen Struktur beschäftigen: Wie kann Kirche in ländlichen Gebieten aussehen? Wie können wir gewährleisten, dass unsere Pfarrerinnen und Pfarrer optimal eingesetzt sind. Pfarrplan. Das sind nur einige der wichtigen Fragen.

elk-wue.de: Wie stellen Sie sich die Zusammenarbeit mit der neuen Synode vor?
July:
Vertrauen ist da ganz wichtig. Außerdem müssen die Rollen klar verteilt sein zwischen der Synode und dem Oberkirchenrat. Darauf werden wir uns gleich zu Beginn verständigen. Und dann wird es auch gut laufen.

elk-wue.de: Ihre Prognose zur Wahlbeteiligung?
July:
25 Prozent wären eine schöne Sache.

20:43- Der Wahltag in der Diaspora Oberschwaben und anderswo

Auch in Bad Saulgau im katholischen Oberschwaben waren die wenigen Protestanten heute zur Kirchenwahl aufgerufen. Wie der Wahltag gelaufen ist, hat uns Wolfgang Schuttkowski am Telefon erzählt.

Die Stimmen der Wählerinnen und Wähler in Leonberg-Eltingen wurden heute nicht nur für die Kirchenwahl gebraucht, sondern auch beim „Wunschliedersingen“. Pfarrerin Claudia Trauthig hatte zu einem adventlichen Familiennachmittag mit Kaffee, Gebäck und Bastelangebot eingeladen.

20:35 - Die letzte Wahlparty – Synodalpräsidentin Hausding nimmt Abschied

Die scheidende Synodalpräsidentin der 14. Landessynode, Dr. Christel Hausding, ist an diesem Abend zum letzten Mal bei der Wahlparty im Oberkirchenrat dabei. elk-wue.de hat mit ihr gesprochen.

Dr. Christel Hausding [Foto: EMH]

elk-wue.de:  Frau Dr. Hausding, Sie sind heute Abend zum letzten Mal dabei. Wie geht es Ihnen mit diesem Abschied?
Dr. Christel Hausding:
Natürlich bin ich wehmütig, denn ich bin mit vielen Menschen eng verbunden gewesen. Auf der anderen Seite spüre ich aber auch eine große Entlastung. Denn ich weiß: Ich muss die neue Synode nicht mehr auf die Schiene setzen. Das Gerangel um die Ämtervergabe bei der konstituierenden Sitzung ist immer spannend, aber auch sehr anstrengend.

elk-wue.de: Welche Themen legen Sie der neuen Synode besonders ans Herz?
Hausding:
Kirche und Gesellschaft verändern sich. Ich wünsche mir, dass wir diesen Wandel aktiv gestalten. Wir dürfen nicht warten, dass wir davon überrollt werden. Stattdessen müssen wir vordenken. Und dann langsam unsere Kirche verändern. Alles andere weckt Widerstände. Darum ist es mir ein Anliegen, die Leute langsam mitzunehmen. 

20:28 - And the winner is: Kürbissuppe

Die Ergebnisse zur Kirchenwahl 2013 stehen noch nicht fest. Die Auszählung läuft auf Hochtouren. Aber die wirklich wichtige Frage bei der Wahlparty im Stuttgarter Oberkirchenrat ist sowieso: Gulaschsuppe oder Kürbissuppe?

20:18 - Am Wahltag unterwegs - Bericht vom höchsten "Wahllokal" Württembergs

In Ulm war das höchste "Wahllokal", in Wettingen eines der kleinsten, und im Kirchenbezirk Blaubeuren haben sich drei Gemeinden einen Wettstreit um die höchste Wahlbeteiligung geliefert. Das Team von kirchenfernsehen.de war an allen drei besonderen Wahlorten mit seiner Kamera präsent.

20:11 - Drei Fragen an die Gesprächskreise

Steffen Kern von der Lebendigen Gemeinde hat der Wahlkampf Spaß gemacht und er hofft für seinen Gesprächskreis auf ein Ergebnis, das mindestens so gut ist wie 2007.

Steffen Kern, Sprecher des Gesprächskreises Lebendige Gemeinde [Foto: privat]

elk-wue.de: Herr Kern, Stichwort Wahlkampf ­wie war's?

Steffen Kern:  Spannend und anregend. Mir macht es Freude, auch in kontroversen Debatten Position zu beziehen und mich den Fragen anderer zu stellen. Schade finde ich, dass von Einzelnen gelegentlich Fakten verzeichnet wurden, um sich selbst in ein besseres Licht zu stellen. Aber unter dem Strich: Mir hat es Spaß gemacht, es waren lohnende Debatten.

elk-wue.de: Was erhofft sich der Gesprächskreis von der Wahl?

Kern: Natürlich hoffen wir, dass wir in ähnlicher Größe wie bei den letzten Wahlen in der Synode vertreten sein werden. Es geht uns um die Anliegen der Gemeinden vor Ort, um ein klares evangelisches Bekenntnis, um eine missionarische Volkskirche, die auch neue Wege geht, um Menschen zu erreichen.

elk-wue.de: Was ist dem Gesprächskreis Lebendige Gemeinde für die nächsten sechs Jahre wichtig?

Kern: Eine entscheidende Frage heißt: Wie können wir lebendiges Gemeindeleben gestalten, wenn es langfristig weniger Pfarrerinnen und Pfarrer gibt? Das ist eine große Herausforderung. Strukturreformen allein genügen bei weitem nicht. Eine andere Frage ist, wie wir die steigende Zahl von Menschen mit dem Evangelium erreichen, die nicht zu unserer Kirche gehören. Manche sind ausgetreten, viele haben Migrationshintergrund, viele haben schlicht kein Interesse an Kirche.  Weltmission beginnt direkt vor unserer Haustür.

20:04 - Drei Fragen an die Gesprächskreise

Matthias Böhler, stellvertretender Sprecher des bislang kleinsten Gesprächskreises Kirche für morgen, wünscht sich für die Wahl, die magische "10-er Marke" zu knacken.

Matthias Böhler, stellvertretender Sprecher des Gesprächskreises Kirche für morgen [Foto: Gottfried Stoppel/EMH]

elk-wue.de: Herr Böhler, Stichwort Wahlkampf –wie war‘s?
Matthias Böhler:
Bei mir im Wahlkreis war er sehr gut und fair. Es war sehr interessant, dass die Themen, die Kirche für morgen vertritt, in den Gemeinden sehr präsent sind. Also etwa die Forderung nach einer Vielfalt von Gottesdienstformen, die Diskussion darüber, wie der Pfarrberuf in Zukunft aussehen wird. Oder auch wie wir neu entstehende Gemeinden in die Landeskirche einbeziehen können.

elk-wue.de: Was erhofft sich der Gesprächskreis von der Wahl?
Böhler:
Natürlich wünschen wir uns, dass wir die 10er-Marke der Synodalen schaffen. Ab 10 Synodalen hat man ein Antragsrecht. Deshalb ist uns das sehr wichtig. Wir würden dann Antragsrecht haben. Deshalb wäre uns das wichtig. Dann könnten wir selbständiger agieren und unsere Themen mehr nach vorne bringen.

elk-wue.de: Was ist dem Gesprächskreis Kirche für morgen für die nächsten sechs Jahre wichtig?
Böhler:
Wir wollen kirchliche Strukturen schaffen, die möglichst viele Menschen erreichen. Wir wollen, dass die Kirche wieder eine Volkskirche ist. Kirche kommt im Leben vieler Menschen nicht mehr vor. Diese wollen wir durch neue Formen dort erreichen, wo sie leben. Etwa durch eine Vielfalt der Gottesdienste, die gleichberechtigt neben dem klassischen Sonntagsmorgengottesdienst stattfinden können. Zu unterschiedlichen Zeiten, an unterschiedlichen Orten, mit unterschiedlichem Profil. Daraus könnten neue Gemeindeformen entstehen, Gemeinden von Menschen, die sich nicht wegen ihres Wohnorts zusammenfinden, sondern weil sie eine ähnliche Lebenslage bzw. ähnliche Interessen haben. Diese Gemeinden sollten in die Kirche integriert werden. In diesem Prozess wollen wir weiterkommen.

19:58 - Der Wahltag im kleinsten Wahlbezirk

Der wohl kleinste Wahlbezirk in der gesamten Landeskirche liegt im Nordosten Württembergs im Main-Tauber-Kreis: Im Weiler Sichertshausen (bei Niederstetten) hat es keine Stunde gedauert, bis Wahlleiter Rolf Oberndörfer „Vollzug“ melden konnte:

19:52 - Direktorin Margit Rupp begrüßt die Gäste im Oberkirchenrat

Direktorin Margit Rupp begrüßt die Gäste im Oberkirchenrat [Foto: EMH]

Direktorin Margit Rupp, die Hausherrin im Oberkirchenrat, hat vor wenigen Minuten die immer zahlreicher eintreffenden Gäste begrüßt.

19:45 - Drei Fragen an die Gesprächskreise

Weniger optimistisch ist Dr. Richard Mössinger vom Gesprächskreis Evangelium und Kirche.

Dr. Richard Mössinger, Sprecher des Gesprächskreises Evangelium und Kirche [Foto: Gottfried Stoppel/EMH]

elk-wue.de: Herr Mössinger, Stichwort Wahlkampf –wie war‘s?
Dr. Richard Mössinger:
Ich habe den Wahlkampf als sehr zurückhaltend empfunden. Es ist spürbar, dass sich eine Krise in unserer innerkirchlichen Demokratie anbahnt. Viele Kirchengemeinden leiden sehr darunter, dass sie zu wenige Kandidaten für die Kirchengemeinderatswahl haben. Das beeinträchtigt natürlich auch die Wahlbereitschaft für die Landessynode.

elk-wue.de: Was erhofft sich der Gesprächskreis von der Wahl?
Mössinger:
Das Ergebnis ist schwer abzuschätzen. 24 Sitze, das würde ich mir wünschen. Ich kann mir aber auch vorstellen, dass es deutlich weniger werden. Die Polarisierung in den meisten Wahlbezirken ist deutlich zurückgegangen. In Heilbronn beispielsweise herrscht eine große Homogenität, was die landeskirchlichen Ziele angeht. In manchen Wahlbezirken ist das natürlich anders, aber als repräsentativ für die Landeskirche empfinde ich das nicht.

elk-wue.de: Was ist dem Gesprächskreis Evangelium und Kirche für die nächsten sechs Jahre wichtig?
Mössinger:
Der Gesprächskreis Evangelium und Kirche, der ja die „Theologische Fraktion“ in der Landessynode repräsentiert, möchte das „erkennbar Christliche“ wieder in den Vordergrund rücken. Ohne biblischen und theologischen Bezug dürfen wir Themen, die auch in der Öffentlichkeit Relevanz haben, nicht diskutieren. Das sieht man beispielsweise an der EKD-Orientierungshilfe zur Familie, die letztlich nur sozialpolitisch argumentiert – und das auch noch ungenügend. Außerdem müssen wir gute Strukturen im ländlichen Raum schaffen. Die Landeskirche leidet zunehmend an einem Stadt-Land-Gefälle. Wir dürfen nicht nur demografisch denken und sagen, die Mehrheit sitzt in den Städten, sondern müssen auch in den Dörfern als Kirche präsent sein.

19:38 - Drei Fragen an die Gesprächskreise

Wir haben im Vorfeld der Wahl mit Vertretern aus den vier Gesprächskreisen gesprochen. Prof. Martin Plümicke von der Offenen Kirche sieht dem Wahlausgang optimistisch entgegen.

Prof. Martin Plümicke, Sprecher des Gesprächskreises Offene Kirche [Foto: Gottfried Stoppel/EMH]

elk-wue.de: Herr Plümicke, Stichwort Wahlkampf –wie war‘s?
Prof. Martin Plümicke:
Sehr unterschiedlich. In manchen Kirchenbezirken war der Wahlkampf enorm, und die Gemeindeglieder waren sehr engagiert. In anderen ist die Beteiligung eher verhalten ausgefallen. Im Vergleich zur Wahl 2007 konnten wir dieses Mal jedoch die Unterschiede der einzelnen Gesprächskreise deutlicher herausstellen. Das haben wir unter anderem der Diskussion rund um das EKD-Familienpapier und den Kürzungsdebatten zu verdanken. Dadurch ist der Öffentlichkeit klarer geworden, worum es geht.

elk-wue.de: Was erhofft sich der Gesprächskreis Offene Kirche von der Wahl?
Plümicke:
Unserer Wahlziel ist nach wie vor: ein Drittel der Sitze. Ob wir das erreichen, ist schwer abzuschätzen. Wir haben insgesamt 47 sehr gute Kandidaten. Dass 31 davon in ihrem Wahlkreis gewählt werden, halte ich durchaus für möglich.

elk-wue.de: Was ist Ihrem Gesprächskreis für die nächsten sechs Jahre wichtig?
Plümicke:
Wir werden uns dafür einsetzen, dass die Kirche wieder verstärkt in der Gesellschaft präsent ist. Deshalb wollen wir die Kürzungen der vergangenen Synode in den gesellschaftlichen Bereichen rückgängig machen. Da denke ich an das Friedenspfarramt, den interreligiösen Dialog mit dem Judentum und dem Islam, Umwelt- und Klimaschutz und an die Akademie Bad Boll. Außerdem braucht die Landeskirche zukunftsfähige Strukturen, beispielsweise lebensfähige Kirchenbezirke bzw. Kirchenkreise und das schnell, damit sie nicht weiter um sich kreist. Außerdem setzen wir uns für die Gleichstellung von Frauen und Männer, von gleichgeschlechtlichen Partnerschaften und für interreligiöse Beziehungen im Pfarrhaus ein.

19:30 - Frag doch mal den Bischof! Jugendliche befragen Regionalbischof Christian Rose zur Kirchenwahl

Erstmals durften bei der Kirchenwahl auch 14-Jährige wählen. Für Fragen rund um die Wahl stand Prälat Christian Rose, der Regionalbischof von Reutlingen, jungen Wählern Rede und Antwort. Ein Beitrag von UPTV.me.

19:25 - Wünsche von jungen Menschen an ihre Kirche

Bei der Kirchenwahl wird über die Kirche der Zukunft und die Zukunft der Kirche abgestimmt. Was wünschen sich junge Menschen heutzutage von ihrer Kirche?

19:18 - Zum ersten Mal dürfen 14-Jährige wählen

Erstmals durften bei dieser Kirchenwahl Jugendliche ab 14 Jahren wählen. Damit konnten etwa 50.000 junge Menschen mehr wählen als 2007. Möglich wurde dies durch einen Beschluss der Landessynode vom Frühjahr 2012, das aktive Wahlalter von 16 Jahren nochmals um zwei Jahre zu senken.

Die Senkung des Wahlalters war durchaus nicht unumstritten. Man habe seine Zweifel gehegt, ob die Jugendlichen bereits in der Lage seien, sich in angemessener Weise über die Bewerber zu informieren, um dann zu einer kompetenten Wahlentscheidung zu kommen, sagte Oberkirchenrat Christian Heckel in seinem Bericht an die Synode. Auch viele Synodale meldeten Bedenken an, sprachen von einer „Überforderung der Jugendlichen“. Letztlich setze sich aber die Überzeugung durch, dass man 14-Jährige nicht die Verantwortung für kirchliche Aktivitäten wie Jugendarbeit und Kindergottesdienst sowie das Patenamt zugestehen, ihnen aber das Wahlrecht verweigern könne.

19:15 - Die ersten Wahlabendgäste treffen im Oberkirchenrat ein

Die ersten Gäste im Oberkirchenrat [Foto: EMH]

Eine Viertelstunde nach 19 Uhr treffen die ersten Gäste zur Wahlparty im Oberkirchenrat ein und warten gespannt auf die ersten Ergebnisse.

19:05 - Urnengang: Landesbischof July geht wählen

Landesbischof July beim Wählen in seiner Gemeinde [Foto: EMH]

Wen er gewählt hat, hat Landesbischof July natürlich nicht verraten. Erst hat er im Adventsgottesdienst seiner Gemeinde gepredigt - dann ging's rüber ins Gemeindehaus zur Stimmabgabe. Was Advent und Kirchenwahl gemeinsam haben? "Advent und Kirchenwahl markieren beide einen Neuanfang."

18:55 - Der wichtigste Mann des Abends - Wahlleiter Christian Schuler

„Eine abwechslungsreiche und spannende Aufgabe“

Die Wahllokale sind geschlossen. Es wird fleißig ausgezählt. Christian Schuler und sein Team warten am Wahlabend auf die ersten Ergebnisse. Doch das ist nur noch Routine. Die Hauptarbeit ist dann schon vorbei. Ute Dilg hat im Vorfeld der Kirchenwahl mit Christian Schuler über seine Arbeit als Wahlleiter gesprochen.

Christian Schuler, Wahlleiter Evangelischen Landeskirche in Württemberg [Foto: EMH]

elk-wue.de: Wie lange kümmern Sie sich jetzt schon um das Thema Kirchenwahl 2013?
Christian Schuler:
Eigentlich seit der letzten Kirchenwahl 2007. Kurz danach ging es schon los mit der Planung der diesjährigen Kirchenwahl, etwa die mittelfristige Finanzplanung. Außerdem hatten wir damals einige Anregungen bekommen, wie die Wahl besser organisiert werden kann. Das haben wir gerne aufgenommen. Etwa was die Versendung der Briefwahlunterlagen angeht. Auch wurde der Zuschnitt der Wahlkreise überarbeitet. Es gab also einiges zu tun.

elk-wue.de: Nach der Wahl ist also vor der Wahl?
Schuler:
So ist es. Aber es macht mir Spaß, die Wahl vorzubereiten. Es ist abwechslungsreich und spannend. Die Leute haben viele Anliegen. Von der Frage, welche Farbe der Stimmzettel haben muss, bis hin zu kniffligen rechtlichen Aspekten ist alles dabei. Wir küren im Kollegenkreis fast jeden Tag den „Anrufer des Tages“. Das ist dann einer, der mit einem besonders witzigen Anliegen oder einer interessanten Frage kam.

elk-wue.de: Was macht ein Wahlleiter am Wahlabend?
Schuler:
Da sitzen wir vom Wahlteam hoffentlich in aller Ruhe und Gelassenheit am Telefon und bekommen die Wahlergebnisse der Synodalwahl per Mail oder Fax gemeldet. Wir verifizieren das dann per Telefon. Erfahrungsgemäß tröpfeln die Ergebnisse am Anfang recht langsam ein. Aber so ab 21 Uhr kann es dann schon mal stressig werden, wenn viele Meldungen gleichzeitig kommen. Mal sehen, wie spät es in diesem Jahr wird, bis alle Ergebnisse da sind. Im Oberkirchenrat wird es eine kleine „Wahlparty“ geben für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, bisherige Synodale und Kandidaten dieser Wahl sowie Medienvertreter.

elk-wue.de: Wann wird ein endgültiges Wahlergebnis feststehen?
Schuler:
Ein vorläufiges endgültiges Ergebnis der Synodalwahl wird es noch am späten Abend geben, wenn alles gut läuft. Die Ergebnisse der Kirchengemeinderatswahlen kriegen wir dann aber nicht rein, die werden aber lokal veröffentlicht.

elk-wue.de: Bei Ihnen steht in diesen Tagen noch ein wichtiges Ereignis an, nämlich die Geburt ihres zweiten Kindes. Was machen Sie, wenn diese ausgerechnet auf den heutigen Wahlabend fällt?
Schuler:
Das wäre kein Problem. Ich habe hier ein tolles Team. Alle wissen, was sie zu tun haben. Für mich würde außerdem mein Chef, Oberkirchenrat Duncker einspringen. Er hat schon vier Wahlen geleitet. Da dürfte nichts schiefgehen.

18:47 - „KÖBI erklärt KIRCHE“ - Was ist eigentlich die „Synode“?

Bei der Kirchenwahl werden zum einen die örtlichen Kirchengemeinderäte neu gewählt, zum anderen das landeskirchliche Parlament, die „Synode“. Was genau eine Synode ist, erklärt unser rasanter, schwäbischer Kirchenreporter KÖBI auf seine ganz eigene Art und Weise.

18:40 - Wahlergebnis 2007

Bei der Kirchenwahl 2007 waren rund 1,94 Millionen Kirchenmitglieder Wahlberechtigt. Knapp 480.000 von ihnen gaben ihre Stimme ab. Das entspricht einer Wahlbeteiligung von 24,3 Prozent. Nach der Auszählung der Stimmen ergab sich folgendes Ergebnis: Auf den Gesprächskreis „Lebendige Gemeinde“ entfielen 44,4 Prozent der Stimmen (40 Sitze), auf die „Offene Kirche“ 27,8 Prozent (25 Sitze). „Evangelium und Kirche“ wurde von 20 Prozent der Wähler bevorzugt (18 Sitze). „Kirche für morgen“ erreichte 7,8 Prozent (7 Sitze).

Den größten Stimmenzuwachs konnte die kleinste Gruppierung „Kirche für morgen“ erreichen, die 2001 erstmalig in die Synode eingezogen war. Sie konnte ihr Ergebnis mehr als verdreifachen. Auch „Evangelium und Kirche“ erreichte mehr Stimmen, während die beiden großen Gesprächskreise „Lebendige Gemeinde“ und „Offene Kirche“ an Zuspruch verloren.

18:34 - Wasserstandsmeldung in Sachen Wahlbeteiligung

Vermutlich rund 30 Prozent wird die Wahlbeteiligung in Knittlingen betragen. Das jedenfalls ist die erste Wasserstandsmeldung aus dem dortigen Wahllokal. 2007 hat die Wahlbeteiligung 24 Prozent betragen.

18:28 - Der Redaktionsraum im Oberkirchenrat

So sieht es im Redaktionsraum im Oberkirchenrat aus [Foto: EMH]

Der Theophil-Wurm-Raum im Oberkirchenrat ist heute umfunktioniert zum Redaktionsraum. Von hier berichten wir im Liveticker für Sie. Früher Gast: Landesbischof Dr. h. c. Frank Otfried July.

18:21 - Was ist die Kirchenwahl?

Die Wahllokale haben zwar geschlossen. Trotzdem kann es nicht schaden, sich noch einmal zu vergegenwärtigen, um was es bei der heutigen Kirchenwahl eigentlich gegangen und wie sie abgelaufen ist. Ein Beitrag von kirchenfernsehen.de

18:11 - Warum engagierte Christen wählen gingen

Rund zwei Millionen evangelische Kirchenmitglieder waren heute aufgerufen, ihre Stimme abzugeben – und viele haben das auch getan. Wir haben uns mal vor der Wahl in Württemberg umgehört, warum evangelische Christen die Kirchenwahl wichtig finden.

18:04 - Auszählung der Wählerstimmen hat begonnen

Die Wahllokale haben seit spätestens 18 Uhr geschlossen. In den Kirchengemeinden hat die Auszählung der Wählerstimmen begonnen. Von den rund 2,15, Millionen Mitgliedern der Evangelischen Landeskirche in Württemberg waren etwa 1,9 Millionen wahlberechtigt. Da das Wahlalter von 16 auf 14 Jahre abgesenkt wurde, durften in diesem Jahr etwa 50.000 junge Menschen mehr wählen.

In 1.317 Kirchengemeinden werden aus knapp 12.000 Kandidaten über 10.000 Kirchengemeinderätinnen und Kirchengemeinderäte gewählt. Sie werden in den kommenden sechs Jahren die jeweilige Kirchengemeinde zusammen mit den Gemeindepfarrerinnen und Gemeindepfarrern leiten.

Außerdem werden die Mitglieder der 15. Württembergischen Evangelischen Landessynode neu bestimmt. Insgesamt standen 161 Kandidatinnen und Kandidaten zur Wahl. Davon sind 104 Männer und 57 Frauen. Zu wählen sind 90 Synodale, und zwar 60 Laien und 30 Theologen. Die Landessynode wird in Württemberg direkt von den Gemeindegliedern gewählt.

18:00 - Startschuss in den Wahlabend

Ein herzliches Willkommen vom Wahlberichterstattungsteam im Oberkirchenrat in Stuttgart!

Das Team des Wahlabends [Foto: EMH]

Heute ist es soweit: Württemberg wählt neue Kirchengemeinderäte und bestimmt, wer in der 15. Landessynode sitzen wird. Hier halten wir Sie mit Informationen und bunten Geschichten den ganzen Wahlabend über auf dem Laufenden. Und sobald es soweit ist, bekommen Sie hier auch die Ergebnisse zu sehen.