Die Gesprächskreise der Landessynode

Aufgrund unterschiedlicher kirchenpolitischer Orientierung gehören die Synodalen unterschiedlichen Gesprächskreisen oder Gruppierungen an.

Es gibt keine Parteien und somit auch keinen Fraktionszwang. Das äußere Zeichen dafür ist, dass die Synodalen nicht nach der Zugehörigkeit zu Gesprächskreis oder Gruppierung geordnet sitzen, sondern nach ihrem Alter. Abstimmungen können somit außerordentlich spannend werden und einen unerwarteten Verlauf nehmen. Die Gesprächskreise treffen sich vor und während der Plenartagungen, um sich auf Beratungen in den Ausschüssen und in der Synode vorzubereiten.

Gesprächskreise der Landessynode

Vier Gesprächskreise sind in der Landessynode vertreten.


Seit Beginn der 1970er Jahre gibt es in der Synode die Gesprächskreise "Lebendige Gemeinde", "Offene Kirche" und "Evangelium und Kirche". In der 13. Landessynode kam die Gruppierung "Kirche für morgen" hinzu. Der 14. Landessynode gehören vier Gesprächskreise an:

Die vier Wahlgruppierungen stellen in den Wahlbezirken Kandidaten für die Landessynode auf. Kandidieren können aber auch Laien und Theologen, die von keinem Gesprächskreis unterstützt werden. Wählbar sind alle, die Mitglied einer württembergischen evangelischen Kirchengemeinde sind, ihren Hauptwohnsitz im Bereich der Evangelischen Landeskirche in Württemberg haben und am Tag der Wahl das 18. Lebensjahr vollendet haben. Kandidaten müssen außerdem bereit sein, ein Gelübde abzulegen. Zwei Drittel der insgesamt 90 zu wählenden Landessynodalen müssen Laien, ein Drittel Theologen sein.