Matthias Hennig

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Gesprächskreis: Evangelium und Kirche

Wahlkreis: Kirchheim / Nürtingen

Theologin / Theologe

© privat

Beruf: Pfarrer
Geburtsjahr: 1971
Geburtsort: Böblingen
E-Mail: matthias.hennig@elkw.de

Ausbildung und beruflicher Werdegang

Seit 2015 Geschäftsführender Pfarrer auf dem Pfarramt Weilheim/Teck I, Kirchenbezirksausschuss, Bezirksbauernpfarrer, Ausbildungspfarrer
2006-2015 Pfarrer in Hegnach und Beauftragter im Kirchenbezirk Waiblingen für Kirchenmusik und Kindergartenarbeit sowie im Kirchenbezirksausschuss
2004-2006 Studienassistent im Pfarrseminar Birkach
2000-2004 Ausbildungsvikar in Obersulm-Willsbach und Pfarrer z.A. in Weikersheim
1999-2004 Psychotherapeutische Zusatzausbildung (Logotherapie und Existenzanalyse nach V. Frankl)
1999-2000 Wiss. Angestellter bei Prof. Dr. Martin Hengel, Tübingen
1993-1999 Theologiestudium in Tübingen und Jerusalem
1991-1993 Zivildienst im Paracelsus-Krankenhaus, Ruit - Jugendmitarbeiter in der Heimatgemeinde
1991 Abitur am Hölderlin-Gymnasium, Nürtingen

Neben- und ehrenamtliche Tätigkeiten in Kirche und Gesellschaft

Notfallseelsorge im Landkreis Esslingen, davor im Rems-Murr-Kreis
Leiter kollegialer Beratungsgruppen für Pfarrer*innen in den ersten Amtsjahren

Private Angaben

Familienstand/Kinder: Seit 2000 verheiratet mit Ines Hennig, geb. Tafelmaier, fünf Kinder im Alter von 6 bis 17 Jahren
Persönliche Interessen und Freizeitgestaltung: Intensiv teile ich mit meiner Frau und unseren Kindern deren Themen und Lebenswelten in Leistungssport, Musik, Sozialen Medien und Schule. Inspiration und Kraft schöpfe ich besonders aus der Predigtvorbereitung und beim Gottesdienstfeiern. Erholung finde ich beim Klavierspielen, beim Waldlauf und Bergwandern. Ich schätze den Rat des Kirchenvaters Augustinus "Die Stille am Morgen ist das Ruder des Tages".
Was ich noch sagen möchte: Ich trete für eine Kirche ein, die Menschen in Beziehung bringt - mit Gott und untereinander. In der Landessynode möchte ich deshalb vielfältige Zugänge fördern zu einem Leben als Christinnen und Christen, z.B. in den Sozialen Medien, aber auch in den unmittelbaren Begegnungen vor Ort. Mich persönlich trägt der Satz Jesu "Ich lebe, und ihr sollt auch leben". Vom Gottvertrauen und einer Kirche, die im Wecken, Vertiefen und Gestaltgeben dieses Vertrauens ihren Auftrag sieht, erwarte ich Segen - nicht von der Fixierung auf Zahlen und Aktionismus. Ein missionarisch und diakonisch glaubwürdiges, wirksames Tun erwächst aus dem sorgfältigen Nachdenken über den Glauben und dem Gespräch mit den brennenden Fragen unserer Zeit. Deshalb engagiere ich mich für gut ausgebildeten Nachwuchs in Pfarrdienst, Diakonat, Religionsunterricht, Kirchenmusik und Jugendarbeit, und für gute Rahmenbedingungen für Haupt- und Ehrenamtliche. Die gerade auch wegen der Mitarbeiterpersönlichkeiten gesellschaftlich geschätzte Mitwirkung der Landeskirche und Diakonie am Gemeinwohl sowie am öffentlichen Bildungsauftrag möchte ich stärken! Ich möchte außerdem dazu beitragen, dass wir verschiedene Prägungen des Glaubens fruchtbar aufeinander beziehen und einander widersprechende Meinungen mit Würde aushalten. Ich wünsche mir eine Kirche, die Aufbrüche und Abschiede wagt - eine Kirche, die den Glauben stärkt und zu leben hilft.