Götz Kanzleiter

Gesprächskreis: Kirche für Morgen

Wahlkreis: Nagold / Calw / Neuenbürg

Laie

© Heidi Frank

Beruf: Diakon, Geschäftsführer der Stiftung Diakonie, Familien- und Paartherapeut, Sozialwirt, systemischer Organisationsentwickler
Geburtsjahr: 1966
Geburtsort: Neuhengstett
E-Mail: g.kanzleite@kirchefuermorgen.de

Ausbildung und beruflicher Werdegang

Nach dem Studium auf der Karlshöhe Ludwigsburg und der Qualifikation zum Sozialwirt (FH), zum systemischen Organisationsberater und Paartherapeut arbeitete ich 15 Jahre als Jugendreferent in der Evangelischen Jugendarbeit. Von 2007-2017 leitete ich die Diakonische Bezirksstelle in Calw. Zu meinen Hauptaufgaben gehören dort einerseits die Beratung und Begleitung von Menschen in schwierigen Paar-, Familien-, und Lebenskrisen und andererseits die Förderung diakonischer Aktivitäten im Kirchenbezirk und in den einzelnen Kirchengemeinden. Seit Feb. 2017 bin ich im Diakonischen Werk in Württemberg als Geschäftsführer für die Stiftung Diakonie tätig. Darüber hinaus engagierte ich mich für das Spendenmarketing und verantworte die Geschäftsstelle des Jugenddiakoniepreis Baden-Württemberg. Ganz aktuell wurde ich für das Projekt "Sozialer Wohnungsbau" im Diakonischen Werk beauftragt.

Neben- und ehrenamtliche Tätigkeiten in Kirche und Gesellschaft

In meiner Heimatgemeinde gründeten wir 2007 im Team einen kreativ- innovativen "Zweitgottesdienst" der mittlerweile in das Hauptprogramm der Kirchengemeinde Einzug gehalten hat. Durch das kirchenpolitische Engagement in der 15. Landessynode bleibt daneben nicht mehr viel Zeit übrig.

Private Angaben

Familienstand/Kinder: verheiratet, 4 Kinder
Persönliche Interessen und Freizeitgestaltung: Ehrenamtlich engagiere ich mich in der gemeindlichen Jugend- und Freizeitarbeit und in der Entwicklung und Durchführung kreativer und innovativer Gottesdienste. Gerne bewege ich mich mit Freunden und Gemeinde in der Natur. Spiel und Musik gehören für mich zum Leben. Zeit mit Familie und Freunden zu verbringen ist dabei die Königsdisziplin.
Was ich noch sagen möchte: Ich schätze die Möglichkeiten unserer Kirche, gleichzeitig leide ich an den verknöcherten Strukturen und veralteten Erscheinungsformen. Wir brauchen in unserer Kirche
• Raum für kreative Ideen und neue Aufbrüche - Kirche kann wachsen.
• Raum für ein handelndes Christsein, das die Sorgen der Menschen sieht und für sie ökologisch und nachhaltig wirkt. Gottes Schöpfung aktiv bebauen und bewahren.
• Engagement in Kommune und Quartier. Wir müssen mit unseren Aktivitäten rein ins Gemeinwesen, über traditionelle Zielgruppen hinaus denken, hin zu den Menschen.

Ich glaube daran, dass Gott in Jesus, uns durch seinen Geist in eine Kirche von Morgen führt.