Johannes Eißler

Gesprächskreis: Evangelium und Kirche

Wahlkreis: Reutlingen

Theologe/Theologin

© Schmidt

Beruf: Pfarrer
Geburtsjahr: 1961
Geburtsort: Ravensburg
E-Mail: johannes.eissler@elkw.de

Ausbildung und beruflicher Werdegang

• 1981 Abitur in Bad Urach
• 1982 – 1987 Studium der Evangelischen Theologie in Tübingen und Basel
• 1987 – 1989 Ausbildungsvikariat in Stuttgart-Zuffenhausen
• 1989 – 1992 Journalistische Zusatzausbildung / Medienvikariat
• 1992 – 1997 Medienpfarrer für die Kirchenbezirke Reutlingen und Tübingen
• 1997 – 2005 Pfarrer an der Marienkirche Reutlingen
• 2005 – 2013 Pfarrer im Amt für missionarische Dienste, Stuttgart
• seit 2013 Geschäftsführender Pfarrer in Eningen unter Achalm

Neben- und ehrenamtliche Tätigkeiten in Kirche und Gesellschaft

• 1990 – 1992 Vorsitzender der Vereinigung württ. Vikarinnen und Vikare
• 2002 – 2014 Stellv. Vorsitzender des Trägervereins der Freien Evangelischen Schule Reutlingen (900 Schüler/innen)
• 2003 – 2009 Vorsitzender des Trägervereins des Reutlinger Jugendgottesdienstes FlaminGo Reutlingen e.V.
• 2006 – 2010 Mitglied im Beirat der Württembergischen Bibelgesellschaft
• 2007 – 2012 Vorsitzender der Deutschen Evangelistenkonferenz
• 2007 – 2013 Mitglied im Leitungsteam der Pfarrerfortbildung „Spirituelles Gemeindemanagement“
• seit 2017 2. Stellvertretender Präsident der Württembergischen Evangelischen Landessynode

Private Angaben

Familienstand/Kinder: • verheiratet mit Ute geb. Goldmann
• drei erwachsene Kinder
Was ich noch sagen möchte: Unsere Kirche soll im besten Sinne Volkskirche bleiben: mit der Guten Nachricht nahe bei den Menschen und mitten in der Gesellschaft. Tradition ist mir wichtig. Gemeinsam wollen wir sie pflegen. Gleichzeitig schlägt mein Herz für Innovationen. Ich wünsche mir eine Kultur, in der kirchliche Startups begrüßt und gefördert werden.
Lebendige Gemeindearbeit wird ergänzt durch die übergemeindlichen Dienste wie Klinik- und Telefonseelsorge, die Akademie in Bad Boll und die Asylpfarrämter. Und was wäre die Kirche ohne die Diakonie-Sozialstationen und die großen diakonischen Einrichtungen. Im Miteinander sind wir „Salz der Erde“.
Als Verpflichtung sehe ich es an, das Erbe nicht zu vergessen. „Evangelium und Kirche“ wurde 1934 als „Evangelische Bekenntnisgemeinschaft in Württemberg“ gegründet. Die Gruppe bildete eine klare Opposition zu den „Deutschen Christen“. Wenn heute wieder Stimmung gegen Minderheiten gemacht wird, müssen wir aufstehen.